Konfigurierbarer Multi-Asset-Broker vs. Futures-Lehrgang mit Stufenplan
E8 Markets, 2021 in Dallas gegründet, hat sein Programm inzwischen unter dem Namen „SimFi“ neu aufgestellt: Du wählst zwischen den drei Kontotypen Signature, One und Pro – jeder mit eigenem Drawdown-Modell und eigener Größenspanne bis zu 500K $ – und handelst neben Futures auch Forex und Krypto auf MT5, MatchTrader, TradeLocker oder cTrader. Dazu kommt ein gamifiziertes Verhaltens-Scoring (Trader Score, Tilt Tracker, Drift Meter), das deine Handelsdisziplin bewertet, nicht nur deinen Gewinn.
Earn2Trade, seit 2017 am Markt, bleibt dagegen konsequent auf Futures fokussiert – CME, COMEX, NYMEX und CBOT über NinjaTrader oder Quantower, ohne Forex, Aktien oder Krypto. Statt Konfigurationsfreiheit bietet die Firma zwei feste Wege: den Trader Career Path, der dein Konto stufenweise von 25K $ auf 400K $ wachsen lässt, und den direkt kaufbaren Gauntlet Mini. Beide Wege sind an ein Ausbildungsprogramm mit Crash Course, Video-Curriculum und Journaling-Tools gekoppelt – das eigentliche Verkaufsargument der Firma.
E8 gibt dir die Wahl zwischen drei Kontotypen und drei Anlageklassen; Earn2Trade bleibt bei Futures und verkauft Ausbildung als festen Bestandteil des Pakets.
Einmalige Gebühr pro Kontotyp vs. Monatsabo, bis du bestehst
Bei E8 zahlst du einmal pro Versuch, gestaffelt nach Kontogröße: von 32 $ für das 5K $-Konto bis 2.598 $ für die größte 500K $-Stufe, alle drei Kontotypen ohne Aktivierungsgebühr. Bestehst du nicht, ist die Gebühr weg – E8 erstattet sie unter keinen Umständen, auch nicht nach erfolgreicher Auszahlung.
Earn2Trade rechnet monatlich ab: Der Trader Career Path startet bei 150 $ im Monat für die 25K $-Stufe und läuft weiter, bis du das Gewinnziel erreichst – jeder zusätzliche Monat kostet die volle Gebühr erneut. Eine Aktivierungsgebühr von 139 $ fällt zwar nicht vorab an, wird aber von deiner ersten Auszahlung abgezogen; zurück bekommst du auch sie nie.
Der praktische Unterschied: Bei E8 kennst du deine Gesamtkosten vom ersten Tag an, weil sie mit dem Versuch feststehen. Bei Earn2Trade hängt die Summe davon ab, wie viele Monate du für die Evaluierung brauchst – Mindest-Handelstage gibt es bei beiden nicht mehr, aber nur Earn2Trade lässt dich für Zeit extra bezahlen.
E8s Gebühr steht von Anfang an fest und wird nie erstattet; Earn2Trades Abo läuft weiter, bis du bestehst, und die Aktivierungsgebühr wird nur gestundet, nicht erlassen.
Drei wählbare Modelle vs. ein Drawdown, der sich beim Sprung zu echtem Kapital ändert
E8 lässt dich das Drawdown-Modell über den Kontotyp mitwählen: Signature nutzt End-of-Day-Drawdown, One ein „Dynamic“-Modell, Pro einen statischen Drawdown mit zusätzlichem Tagesgewinn-Deckel. Eine dokumentierte Consistency-Regel gibt es für E8 nicht – dafür veröffentlicht die Firma ihre Bestehensquote von rund 1 zu 5.
Bei Earn2Trade gilt für Evaluierung und die simulierte Funding-Stufe „LiveSim“ durchgehend End-of-Day-Drawdown, dazu eine 30 %-Consistency-Regel während der Evaluierung. Die Firma veröffentlicht ihre eigene Bestehensquote (8,89 % im Jahr 2025) und macht damit transparent, wie selten sie überhaupt vergeben wird. Schaffst du den Sprung auf ein echtes „Live“-Konto, wechselt das Regelwerk zusätzlich auf Trailing-Drawdown – nach eigenen Angaben erreichen aber nur 5,23 % der Bestandenen je ein solches Konto, 94,77 % bleiben dauerhaft auf LiveSim.
Das ist der Punkt, an dem beide Firmen am weitesten auseinanderliegen: E8 wechselt nie das Drawdown-Modell nach dem Kauf – was du dir aussuchst, bleibt bestehen. Earn2Trade wechselt es genau einmal, beim seltenen Übergang zu echtem Kapital, und veröffentlicht offen, wie selten das passiert.
E8 fixiert das Drawdown-Modell mit der Kontowahl; Earn2Trade ändert es beim Sprung zu echtem Kapital – ein Sprung, den laut eigenen Zahlen nur gut 5 % der Bestandenen je schaffen.
Split auf Abruf, den du dazukaufst, vs. Wochentakt mit gestaffeltem Split
E8 zahlt auf Abruf aus, die erste Auszahlung ist schon nach 3 Tagen möglich. Der Basis-Split liegt bei 80 % über alle drei Kontotypen; 90 % und 100 % sind keine Leistungsstufen, sondern Add-ons, die du im Checkout dazukaufst.
Earn2Trade zahlt wöchentlich aus, ab einem Minimum von 100 $, ohne zusätzliche Bedingungen über die Evaluierungsregeln hinaus. Der Split ist gestaffelt statt flach: Auf der 25K $-Stufe sind es 50 % unterhalb von rund 1.500 $ Gewinn und 80 % darüber – dein Anteil verbessert sich also, sobald du einen Puffer aufgebaut hast, statt von Anfang an fix zu sein.
E8s 80 % sind Basis, höhere Anteile kaufst du dazu; Earn2Trades 80 % erreichst du erst oberhalb einer Gewinnschwelle, dafür ohne Aufpreis.
Für wen sich E8 Markets lohnt – und für wen Earn2Trade
Nimm E8 Markets, wenn du bereits weißt, welches Drawdown-Modell zu deinem Stil passt, mehr als Futures handeln willst – Forex und Krypto eingeschlossen – und lieber einmal zahlst, als ein Abo laufen zu lassen. Die Kontogrößen bis 500K $ und die freie Plattformwahl (MT5, MatchTrader, TradeLocker, cTrader) sprechen für Trader mit bereits erprobter Strategie, nicht für den ersten Versuch im Prop Trading.
Nimm Earn2Trade, wenn du neu im Futures-Trading bist und die Evaluierung eher als Lehrgang denn als Prüfung angehen willst: kein Druck durch Mindest-Handelstage, ein komplettes Curriculum inklusive, und eine Firma, die ihre Bestehensquote und sogar den Anteil real handelnder Trader offenlegt, statt ihn zu verschweigen. Rechne dafür mit einem Abo, das weiterläuft, bis du bestehst, und mit der Aussicht, dass dein Funded Account mit hoher Wahrscheinlichkeit ein simuliertes LiveSim-Konto bleibt.