Futures im Abo vs. Forex-Challenge zum Kampfpreis
Earn2Trade gibt es seit 2017. Die Firma hat ihren Sitz in den USA und vermittelt ausschließlich Zugang zu Futures-Märkten über NinjaTrader und Quantower. Ihr zentrales Produkt ist der Trader Career Path: Du zahlst eine monatliche Gebühr, so lange die Evaluierung läuft, ab 150 $ für die 25.000 $-Stufe – erst mit dem Funded Account endet dieses Abo.
Funding Pips ist jünger (gegründet 2022) und sitzt in Dubai; gehandelt wird Forex und Crypto über MT5, cTrader und MatchTrader – verfügbar in 195 Ländern. Statt einer laufenden Gebühr zahlst du einmalig, laut Firmenangabe ab 29 $ – der günstigste Einstieg, den wir in diesem Vergleich kennen.
Unterschiedliche Märkte (Futures vs. Forex/Crypto) und unterschiedliche Bezahllogik (monatliches Abo vs. Einmalgebühr) – wer beides handeln könnte, entscheidet trotzdem meist die Plattform-Bindung.
Wie die Gebühr sich verhält: nie zurück vs. manchmal zurück
Bei Earn2Trade steigt die monatliche Gebühr mit der Kontogröße – 150 $ für 25.000 $, 190 $ für 50.000 $, 350 $ für 100.000 $ –, dazu kommt eine Aktivierungsgebühr von 139 $, die nicht vorab kassiert, sondern von deiner ersten Auszahlung abgezogen wird. Zurück bekommst du sie so oder so nicht: Sie ist gestundet, nicht erstattet.
Funding Pips dreht das um. Es gibt keine Aktivierungsgebühr, die Challenge-Gebühren reichen von 34 $ für ein 5.000 $-Konto bis 522 $ für ein 100.000 $-Konto, und die Einstiegsgebühr kommt bei bestimmten Kontotypen sogar zurück: beim vierten Reward, wenn du die 2-Step Standard oder die 1-Step Flex gewählt hast.
Bei Earn2Trade zahlst du laufend und siehst die Gebühr nie wieder; bei Funding Pips zahlst du einmal, günstiger – und unter Bedingungen bekommst du sie zurück.
End-of-Day-Boden trifft auf statischen Boden
Earn2Trades Evaluierung läuft mit End-of-Day-Drawdown in einer 1-Step-Struktur – der Verlustboden richtet sich nach dem Kontostand zum Handelsschluss, nicht in Echtzeit.
Funding Pips setzt auf einen statischen Drawdown über eine 2-Step-Evaluierung – der Boden bleibt fix am Startkapital verankert und bewegt sich während der Challenge nicht.
EOD-Drawdown bei Earn2Trade gegen einen statischen Boden bei Funding Pips – dazu kommt 1-Step gegen 2-Step als zweite Stellschraube.
Höherer Split durch Gewinn oder durch Geduld
Bei Earn2Trade hängt dein Split am Profit: 50 % unterhalb von 1.500 $ Gewinn im Monat, 80 % darüber. Ausgezahlt wird dafür fix wöchentlich, ohne dass du an dieser Frequenz etwas ändern kannst.
Bei Funding Pips hängt der Split stattdessen am Rhythmus, den du selbst wählst: 60 % bei wöchentlicher Auszahlung, 80 % im zweiwöchentlichen Standard, 90 % auf Abruf, 100 % bei monatlicher Abrechnung – genehmigte Auszahlungen laufen dabei zügig ab.
Zwei unterschiedliche Wege zum höheren Split: Earn2Trade belohnt höheren Gewinn, Funding Pips belohnt mehr Geduld beim Auszahlen.
Für wen sich Earn2Trade lohnt – und für wen Funding Pips
Nimm Earn2Trade, wenn du wirklich Futures handelst und über NinjaTrader oder Quantower gehen willst, dir das strukturierte Trader-Career-Path-Modell zusagt und du bereit bist, so lange eine monatliche Gebühr zu zahlen, bis du bestehst – im Wissen, dass davon nichts zurückkommt.
Nimm Funding Pips, wenn du Forex oder Crypto handelst, den günstigsten Einstieg willst und selbst entscheiden möchtest, ob du für einen höheren Split auf schnellere Auszahlungen verzichtest. Auf die Gebührenerstattung solltest du dich dabei nur bei der 2-Step Standard oder der 1-Step Flex verlassen.
Wer beide Märkte handelt, trifft die Entscheidung eigentlich schon über die Plattform: Futures-Setups auf NinjaTrader oder Quantower gehören zu Earn2Trade, MT5-/cTrader-/MatchTrader-Setups zu Funding Pips.