CFDs und Futures unter einem Dach vs. reiner Futures-Fokus
FundedNext ist 2022 in den VAE gestartet und ursprünglich ein reiner CFD-Anbieter gewesen. Heute deckt die Firma laut eigenen Angaben Forex, Krypto und Futures ab, mit mehreren Challenge-Modellen über beide Märkte hinweg – darunter das CFD-Flaggschiff Stellar 2-Step. MyFundedFutures (MFFU), ein Jahr jünger und mit Sitz in den USA, bleibt dagegen bei genau einer Anlageklasse: Futures, gehandelt über Tradovate, NinjaTrader und TradingView.
Der Unterschied zeigt sich auch beim Zuschnitt der Evaluierung: FundedNexts Flaggschiff läuft zweiphasig (2-Step), MyFundedFutures setzt komplett auf eine einstufige Evaluierung (1-Step) mit drei benannten Plänen – Builder, Rapid und Pro –, die sich in Split, Regeln und Auszahlungstakt unterscheiden.
FundedNext ist der Multi-Asset-Anbieter mit zweiphasiger Flaggschiff-Challenge; MyFundedFutures bleibt reiner Futures-Spezialist mit einstufiger Evaluierung und drei wählbaren Plänen.
Erstattete Einmalgebühr plus Eval-Bonus vs. Gebühr ohne Rückerstattung
FundedNext startet die kleinste CFD-Kontogröße bei 59,99 $ und reicht in der Preistabelle bis 1.099,99 $ für 200K $, ganz ohne Aktivierungsgebühr. Bestehst du die Challenge, bekommst du diese Gebühr mit deinem ersten Reward vollständig zurück – und auf der CFD-Seite kommt eine Seltenheit dazu: Einen Teil deiner Gewinne zahlt dir FundedNext bereits während der Evaluierungsphasen aus, nicht erst nach dem Funding.
MyFundedFutures verlangt laut aktueller Preistabelle 109 $ für das kleinste 25K $-Konto bis 347 $ für 150K $, ebenfalls ohne Aktivierungsgebühr. Der entscheidende Unterschied: Selbst wenn du bestehst, bekommst du diese Gebühr bei MyFundedFutures nicht zurück – anders als bei FundedNext bleibt sie in jedem Fall eine endgültige Ausgabe.
FundedNext erstattet die Gebühr und zahlt teils schon während der Challenge aus; bei MyFundedFutures ist die Gebühr auch nach bestandener Evaluierung endgültig weg.
Statischer Boden vs. End-of-Day-Trailing – und zwei Wege zur Evaluierung
FundedNext nutzt auf den CFD-Konten einen statischen Drawdown: Der Verlustboden bewegt sich während der gesamten Laufzeit nicht, unabhängig davon, wie viel du bereits verdient hast. MyFundedFutures setzt stattdessen durchgehend auf End-of-Day-Trailing – dein Limit zieht mit dem Kontostand zum Sitzungsende nach.
Bei den Plänen selbst unterscheidet MyFundedFutures deutlich beim Profit Split – der Gewinnbeteiligung: Rapid kommt ganz ohne Consistency-Regel aus und zahlt dafür mit 90/10 den höchsten Split der Firma; Builder und Pro kosten in der Evaluierung weniger, zahlen aber nur 80/20. FundedNext staffelt seinen Split anders – 80 % Basis, 90 % über den Scale-Up und 95 % nur, wenn du ein kostenpflichtiges Add-on dazukaufst.
FundedNexts Boden bewegt sich nie, MyFundedFutures' Boden zieht täglich nach – und bei MyFundedFutures hängen Regelstrenge und Split direkt vom gewählten Plan ab.
Fester Zwei-Wochen-Takt mit Garantie vs. planabhängiger On-Demand-Rhythmus
FundedNext zahlt planmäßig im Zwei-Wochen-Rhythmus aus, untermauert mit einer öffentlichen Garantie: Wird eine Auszahlung nicht innerhalb von 24 Stunden bearbeitet, legt die Firma 1.000 $ extra drauf. Das ist ein fester Kalendertakt mit einer harten Bearbeitungszusage.
MyFundedFutures dreht das Prinzip um: Ausgezahlt wird On-Demand, auf Anfrage statt nach Kalender, und der Rhythmus hängt am gewählten Plan. Der Rapid-Plan erlaubt eine Auszahlungsanfrage täglich – ganz ohne Consistency-Regel unterwegs dorthin, dafür mit dem höheren Split von 90/10. Für Builder und Pro liegen uns keine ebenso genauen Angaben zum Anfragetakt vor, klar ist nur: Beide zahlen mit 80/20 weniger als Rapid.
FundedNext verspricht einen festen Zwei-Wochen-Takt mit Bearbeitungsgarantie; MyFundedFutures lässt dich per Plan wählen, wie oft du anfragen darfst – am schnellsten und beim Split am großzügigsten ist dabei Rapid.
Für wen sich FundedNext lohnt – und für wen MyFundedFutures
Nimm FundedNext, wenn du CFDs handelst oder beide Anlageklassen unter einem Anbieter halten willst, wenn dir eine Gebühr wichtig ist, die zurückkommt, und wenn dich die Aussicht reizt, schon während der Evaluierung etwas von deinen Gewinnen zu sehen.
Nimm MyFundedFutures, wenn du dich auf Futures konzentrierst und eine einstufige Evaluierung bevorzugst. Entscheide dich dann bewusst für einen Plan: Rapid für Tempo, täglichen Auszahlungstakt und den höchsten Split ohne Consistency-Regel, oder Builder/Pro, wenn dir andere Vorteile in der Evaluierung wichtiger sind als der höchste Split. Rechne dabei fest ein, dass die Gebühr bei MyFundedFutures in jedem Fall verloren ist.
Beide Firmen sind jung – FundedNext seit 2022, MyFundedFutures seit 2023 – und liefern damit keinen jahrzehntelangen Track Record. Zur Länderzulassung bei MyFundedFutures liegen uns keine überprüfbaren Angaben vor; bei FundedNext sind es dokumentierte 170 Länder.