Tempo gegen Ausbildung: zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage
MyFundedFutures ist 2023 gestartet und von Anfang an auf Tempo ausgerichtet: schnelle, flexible Auszahlungen und ein Regelwerk mit dem Anspruch, weniger Fallstricke zu haben als bei älteren Wettbewerbern. Earn2Trade ist bereits 2017 gestartet und positioniert sich seither als Ausbildungs-Anbieter – Funding als Ergebnis von strukturiertem Lernen statt als schneller Weg zum Konto.
Das zeigt sich auch an den nackten Zahlen: Bei MFFU ist bei 150.000 $ Kontogröße Schluss, bei Earn2Trade lässt sich das Funded Account – dein finanziertes Konto – bis 400.000 $ ausbauen. Wer auf eine große Kontogröße hinarbeitet, hat bei Earn2Trade mehr Raum nach oben; wer zuerst überhaupt an Geld kommen will, ist mit MFFU näher dran.
MFFU ist die jüngere, schnellere Firma bis 150.000 $; Earn2Trade ist die ältere, auf Ausbildung setzende Firma mit Raum bis 400.000 $.
Beide im Abo, aber unterschiedlich abgerechnet
Beide Firmen verkaufen ihre Evaluierung als Monatsabo, keinen Einmalkauf. MFFU startet ab 95 $ pro Monat, gestaffelt nach Kontogröße: 109 $ für die 25.000 $-Stufe bis 347 $ für 150.000 $. Earn2Trade startet ab 150 $ pro Monat, mit 150 $ für die 25.000 $-Stufe bis 350 $ für 100.000 $ – eine eigene Preisstufe bis zur vollen 400.000 $-Kontogröße nennt das Faktenblatt nicht, die erreichst du offenbar erst über den Aufstiegspfad.
Bei der Aktivierungsgebühr laufen sie in die Gegenrichtung. MFFU verlangt gar keine – die Kostenstruktur besteht nur aus der Monatsgebühr. Earn2Trade zieht 139 $, aber nicht vorab: Die Gebühr wird von deiner ersten Auszahlung abgezogen, fällig wird sie also erst, wenn tatsächlich Geld fließt. Eine Rückerstattung der Evaluierungsgebühr selbst gibt es bei keiner der beiden Firmen.
MFFU hat keine Aktivierungsgebühr, Earn2Trade zieht 139 $ erst von der ersten Auszahlung ab – bei beiden bleibt die Monatsgebühr selbst verloren, wenn du nicht bestehst.
Gleiches Drawdown-Modell, unterschiedlicher Rahmen drumherum
Hier gibt es weniger Kontrast als bei den meisten Paaren in diesem Vergleich: Beide Firmen nutzen eine einstufige (1-Step) Evaluierung mit End-of-Day-Drawdown – dein Verlustboden bewegt sich mit dem Kontostand zum Handelsschluss, nicht in Echtzeit mit offenen Positionen. Zu einer Consistency-Regel liegen uns für keine der beiden Firmen belastbare Zahlen aus dem Faktenblatt vor; wer das genau wissen will, sollte es vor dem Kauf im jeweiligen Regelwerk selbst nachlesen.
Beim Marktzugang trennen sich die beiden dann doch: MFFU unterstützt Tradovate, NinjaTrader und TradingView, Earn2Trade dagegen nur NinjaTrader und Quantower – wer an TradingView hängt, ist bei Earn2Trade an der falschen Adresse.
Beide fahren dasselbe EOD-Drawdown-Modell im 1-Step-Format; der Unterschied liegt nicht in der Regel, sondern in der Plattformwahl.
On-Demand und flach vs. wöchentlich und gestaffelt
MFFU zahlt on-demand aus – Anfragen sind laut Faktenblatt bereits nach 1 Tag möglich, bei einem Split von bis zu 90/10. Earn2Trade zahlt dagegen fest wöchentlich, alle 7 Tage, mit einem Split, der nicht flach ist: 50 % unterhalb einer Gewinnschwelle von 1.500 $ im Monat, danach 80 %.
Das ist ein grundsätzlich anderes Prinzip. Bei MFFU bekommst du deinen Anteil schnell und zu einem festen Satz. Bei Earn2Trade wächst dein Anteil mit deiner Performance – wer regelmäßig über der Schwelle bleibt, landet am Ende bei einem Split, der in die Nähe von MFFUs Bestwert rückt, nur eben verdient statt von Anfang an garantiert.
MFFU zahlt schneller und zu einem festen Satz aus; Earn2Trade zahlt wöchentlich und staffelt den Split nach Gewinnschwelle.
Für wen sich MyFundedFutures lohnt – und für wen Earn2Trade
Nimm MyFundedFutures, wenn dir Tempo und ein einfacher Kostenrahmen wichtiger sind als Kontogröße oder Lehrmaterial: keine Aktivierungsgebühr, On-Demand-Auszahlungen und eine Kontoobergrenze von 150.000 $, die für die meisten Einsteiger ohnehin reicht.
Nimm Earn2Trade, wenn du auf ein großes Konto hinarbeiten willst (bis 400.000 $), dir ein strukturierter Weg mit festem, wöchentlichem Auszahlungsrhythmus lieber ist als Tempo um jeden Preis, und du bereit bist, für den höheren Split von 80 % erst eine monatliche Gewinnschwelle zu erreichen statt ihn von Beginn an zu bekommen.