Futures-Spezialist gegen Multi-Asset-Veteran – wo sich MFFU und The5ers überhaupt begegnen
MyFundedFutures (MFFU) ist ein reiner Futures-Anbieter: Seit dem Start im November 2023 handelst du hier ausschließlich CME-Futures, über Tradovate, NinjaTrader oder TradingView, in einer 1-Step-Evaluierung. Forex, Krypto oder Aktien gibt es bei MFFU nicht – die Firma hat sich von Anfang an gegen Topstep und Apex positioniert, nicht gegen Firmen wie FTMO.
The5ers kommt aus der entgegengesetzten Richtung: 2016 in Israel als Forex-/CFD-Instant-Funding-Pionier gestartet, handelst du dort heute über MT5 Forex, Metalle, Indizes und Krypto in einer 1-Step-Evaluierung namens Hyper Growth – und seit Kurzem zusätzlich in einer komplett eigenen Futures-Linie mit CME-Kontrakten. Für dich heißt das: Willst du Forex oder CFDs handeln, bleibt nur The5ers übrig; willst du Futures handeln, konkurrieren beide Firmen direkt um dich.
Nur im Futures-Geschäft treffen sich MFFU und The5ers wirklich; für Forex und CFDs ist ausschließlich The5ers eine Option.
Evaluierung und Kosten: laufendes Abo gegen Einmalgebühr – oder gar keine
MFFU rechnet standardmäßig im Monatsabo ab (eine Einmalkauf-Variante gibt es zusätzlich). Der günstigste Weg, Builder mit 25K $, kostet im Rabatt rund 53 $ im Monat (Listenpreis 105 $), Rapid in gleicher Größe etwa 55 $ – bestanden hast du bei einem Gewinnziel von 1.500 $ bis 3.000 $, teils schon in 1–2 Tagen. Eine Aktivierungsgebühr fällt bei keinem Plan an; wer stattdessen die Einmalkauf-Variante wählt, zahlt zwischen 109 $ (25K $) und 347 $ (150K $).
The5ers verlangt für die 1-Step-Evaluierung Hyper Growth eine gestaffelte Gebühr ab 52 $ für die kleinste Kontogröße – 10 % Gewinnziel, 6 % Maximalverlust, 3 % Tageslimit, mindestens 3 profitable Tage, ohne Zeitlimit; 70 % der Gebühr kommen mit der ersten Auszahlung zurück. Ob daneben eine separate, kostenlose Variante mit Cash-Bonus-Struktur existiert, ist laut Faktenblatt nicht belegt. Die neue Futures-Linie kostet für ein 25K $-Konto einmalig 59 $ – ohne Monatsgebühr und ohne Aktivierungsgebühr nach dem Bestehen, das theoretisch an einem einzigen Tag gelingen kann.
MFFU zahlst du Monat für Monat, bis du bestehst; The5ers verlangt eine gestaffelte Einmalgebühr, von der 70 % zurückkommen.
Drawdown und Regeln: Trailing-Boden gegen statisches Limit mit Hebeldeckel
Bei MFFU gilt in der Evaluierung auf allen Plänen ein End-of-Day-Trailing-Drawdown. Im Funded Account – dem finanzierten Konto – bleiben Builder und Pro beim EOD-Trailing und haben kein Tagesverlustlimit; Rapid dagegen wechselt auf einen Intraday-Trailing-Boden in Echtzeit, der Fehler sofort bestraft. Bei der Consistency-Regel unterscheiden sich die Pläne ebenfalls: Builder verlangt auf finanzierten Konten 50 %, Rapid und Pro gar keine.
The5ers arbeitet auf der CFD-Seite mit einem statischen Drawdown ohne jede Trailing-Mechanik – der Boden bewegt sich nie –, deckelt dafür aber den Hebel auf 1:30, was die Positionsgröße strukturell begrenzt. Die neue Futures-Linie nutzt stattdessen einen End-of-Day-Maximalverlust plus eine Consistency-Regel von 40 % pro Position.
MFFU bewegt den Boden mit dem Kontostand, vor allem bei Rapid; The5ers hält den CFD-Boden fest an einer Zahl, deckelt dafür strukturell über den Hebel.
Auszahlungen: täglicher Takt zum flachen Satz gegen Zweiwochenrhythmus mit kletterndem Split
MFFU zahlt je nach Plan unterschiedlich schnell aus: Rapid alle 24 Stunden bei 90/10-Split und ganz ohne Consistency-Regel, Builder alle 48 Stunden, Pro alle zwei Wochen – beide bei 80/20. Der Profit Split – deine Gewinnbeteiligung – bleibt dabei über die gesamte Kontolaufzeit flach, und erstattet wird bei MFFU nichts: Die Einstiegsgebühr kommt mit keiner Auszahlung zurück.
The5ers zahlt firmenweit im 14-Tage-Zyklus aus, dafür klettert der Split mit der Scaling-Tabelle: auf der CFD-Seite 75/25 über die meisten Meilensteine, dann 80/20, schließlich bis zu 100 % ab 400K $; die Futures-Linie startet bei 80/20 mit eigenem Scaling-Fahrplan bis 500K $. Von der Hyper-Growth-Gebühr bekommst du zudem 70 % mit der ersten Auszahlung zurück.
MFFU ist beim Takt kaum zu schlagen, hält den Split aber flach und erstattet nichts; The5ers zahlt seltener, dafür wächst der Split mit und ein Teil der Gebühr kommt zurück.
Für wen MFFU – und für wen The5ers
Nimm MFFU, wenn du ausschließlich Futures handelst, über Tradovate, NinjaTrader oder TradingView, und dir Tempo wichtiger ist als ein langer Track Record. Rapid ist dabei der klare Favorit für alle, die zügig arbeiten: 90 % Anteil, eine Auszahlungsanfrage pro Tag, keine Consistency-Regel – bezahlt mit einem Intraday-Trailing-Boden, der auf dem Funded Account Fehler in Echtzeit bestraft. Weil das Abo monatlich weiterläuft, lohnt sich MFFU vor allem, wenn du zügig bestehst; wer sich Zeit lässt, zahlt dafür bares Geld, ohne dass am Ende etwas zurückkommt.
Nimm The5ers, wenn du Forex oder CFDs handeln willst – dafür ist MFFU keine Option –, oder wenn du beim Futures-Handel lieber wenig riskierst und dafür Geduld mitbringst: Der Einstieg kostet bei Hyper Growth ab 52 $, 70 % davon kommen mit der ersten Auszahlung zurück, und der Hebeldeckel von 1:30 sowie der statische Drawdown auf der CFD-Seite halten das Risiko strukturell klein. Dazu kommt ein seit 2016 praktisch makelloser Track Record und ein Skalierungsplan, der dein Konto bei jedem Meilenstein verdoppelt – wer stehen bleibt, statt monatlich zu entnehmen, profitiert am meisten davon.